Wenn man ein Haus mit Garten sein Eigen nennen darf und dazu noch ein oder mehrere Kinder hat, dann gelangt man – erst recht, wenn der Sommer näher rückt und die Kinder ein gewisses Alter erreichen – bald zu der Überlegung, wie man ihnen den heimischen Garten zum Spiel- und Kletterparadies umgestalten kann. Spieltürme bieten eine wunderbare Möglichkeit ebendies zu verwirklichen. Nun stellt sich allerdings die Frage, welcher Spielturm mit welcher Podesthöhe für mich und mein Kind/meine Kinder der Richtige ist.

Podesthöhe 1,20m oder höher?

Angeboten werden vor allem Spieltürme, deren Podesthöhe entweder 1,20m oder 1,50m betragen. Die Zahl derer, die eine niedrigere Podesthöhe haben, überwiegen jedoch.
Ehe man sich aufgrund dieser Tatsache für einen Spielturm mit einer niedrigerer Podesthöhe entscheidet, sollte man sich folgende Dinge vor Augen halten:

Mama und Papa passen immer auf

Laut Hersteller sind Spieltürme für Kinder, die jünger als drei Jahre alt sind, nicht geeignet. Zudem dürfen sie nur unter Aufsicht der Eltern genutzt werden. Kleinere Kinder sind zwangsläufig auf die helfende Hand ihrer Eltern angewiesen.
Dementsprechend stehen Kinder während sie klettern unter ständiger Beobachtung, wodurch das Risiko eines Sturzes minimiert wird, ganz egal, welche Höhe die Kletteranlage hat.
Um ein höheres Maß an Sicherheit zu gewährleisten, kann man rund um das Klettergerüst Fallschutzmatten auslegen, die einen etwaigen Sturz abfangen und darüber hinaus abmildern können.

Kinder wachsen sehr schnell

Für Kinder ab fünf Jahren stellen die Spieltürme mit niedrigen Podesthöhen keine wirkliche Herausforderung mehr dar, da Kletterwände, Kletterleitern und Rutschen kürzer und auch leichter zu bewältigen sind. Zudem stoßen sie sich im Untergeschoss den Kopf, weswegen eine höhere Kletteranlage eine Investition für die Zukunft darstellt. An dieser haben die Kinder noch lange Freude, weit über das zehnte Lebensjahr hinaus.